Mords Eck

Das Haus Müh­len­stra­ße Ecke Schloß­stra­ße befin­det sich auf his­to­ri­schem Grund.In historischer Kleidung (für den Festumzug)
Hier wur­de seit dem Mit­tel­al­ter Bier gebraut und aus­ge­schenkt. Seit 1777 bis 1936 befand sich hier eine Braue­rei. Das Gebäu­de stammt aus der 2. Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts.

Es wech­sel­te häu­fig sei­ne Besit­zer, bis 1889 Lud­wig Mord das Haus erwarb, wes­halb es von den Fürs­ten­wald­ern „Mords Eck” genannt wird. Noch heu­te leben sei­ne Nach­fah­ren hier und füh­len sich der Tra­di­ti­on des Hau­ses ihrer Vor­fah­ren ver­pflich­tet. So rich­te­ten sie ein pri­va­tes Muse­um ein, in dem der Betrach­ter Ein­bli­cke in die Geschich­te und der Pro­duk­te des Hau­ses „Lud­wig Mord” erhält.

Mords Eck: Ansicht der vorderen Innenhofes

Bemer­kens­wert und ein­zig­ar­tig ist der his­to­ri­sche Hof mit einem höl­zer­nen Umgang. Die Innen­hö­fe der Fürs­ten­wal­der Bür­ger­häu­ser hat­ten in der Regel einen sol­chen Umgang. Die ande­ren noch erhal­te­nen muss­ten in den 70er und 80er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts den Neu­bau­ten im Stadt­zen­trum wei­chen. Der Umgang im „Mords Eck” ist der letz­te sei­ner Art und wird für ver­schie­de­ne Anläs­se auch heu­te der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht.